Dr. med. dent. Jörg Munack, M.Sc. M.Sc.

Dr. med. dent. Jens Becker, M.Sc. M.Sc.

Kinder-Zähne: Ellen weiß, was Eltern wissen möchten!

In einem unserer letzten Artikel haben wir das Thema „gesunde Kinderzähne und Schwangerschaft“ ja schon beleuchtet. Unsere Kinderzahnärztin Ellen Rückriem ist täglich im Gespräch mit werdenden Eltern und jungen Müttern. Die Spezialistin für unsere kleinsten Patienten beantwortet hier die Fragen, die ihr immer wieder gestellt werden.


Was können werdende und junge Eltern tun?

In der Schwangerschaft werden die Weichen für die Mundgesundheit Ihres Kindes gestellt. Die Aufklärungsarbeit während der Schwangerschaft und die eventuell darauffolgenden Therapiemaßnahmen bei der werdenden Mutter, schützen bereits die Gesundheit der ungeborenen Kinder. Man spricht von der sogenannten „Primär-Primärprophylaxe“. Der werdende Vater sollte natürlich in alle Maßnahmen mit eingebunden werden.

Was kann die gesamte Familie zur Gesundheit des Kindes beitragen?

Wenn ein Kind zur Welt kommt, dann ist der Mund frei von Erregern, die Karies verursachen können. Die Übertragung dieser Keime erfolgt erst durch nahe Kontaktpersonen wie Eltern, Geschwister oder Großeltern. Vermieden Sie unbedingt das Ablecken von Schnullern oder Löffeln!

Wann sollte man das erste Mal mit dem Kind zum Zahnarzt?

Wir empfehlen folgende zahnärztliche Termine:

  • FU 1 / UZ1 (6. – 9. Lebensmonat): In dieser Zeit brechen die ersten Zähne durch, die Eltern erhalten Anleitung zur Pflege und Fluoridgabe
  • FU 2 / UZ 2 (10. – 20. Lebensmonat)
  • FU 3 / UZ 3 (ab 21. Lebensmonat)
Wann sollte mit der Zahnpflege begonnen werden?

Die optimale Zahnpflege beginnt mit dem ersten Zahn! Es sollte mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500ppm geputzt werden. Eine zusätzliche Gabe von Fluoridtabletten ist nicht notwendig.

Schadet der Schnuller?

Das sogenannte Nuckeln an Fingern oder dem Schnuller ist in den ersten zwei Lebensjahren normal und dient der Befriedigung des Saugbedürfnisses und der Beruhigung. Bis zum dritten Lebensjahr sollte es aber abgewöhnt sein!

Die Zahnärzte und das Prophylaxe-Team des ZMTAA in Hannover beraten Sie und Ihre Familie gerne. Themen rund um die Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen finden Sie HIER!

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