Dr. med. dent. Jörg Munack, M.Sc. M.Sc.

Dr. med. dent. Jens Becker, M.Sc. M.Sc.

Süßes und Saures: Tipps für gesundes Naschen an Halloween

An Halloween ist Naschen erlaubt. Damit die kleinen Hexen, Zombies und Kobolde aber auch nach dem Gruselfest keine Zahnprobleme haben, sollten Eltern ein paar Tipps beachten. Ihre Zahnärzte aus dem ZMTAA erklären, wie die Zähne gesund durch Halloween kommen.

Konzentriertes Naschen

Die Verlockung ist groß, wenn überall Süßigkeiten in kleinen bunten Verpackungen herumliegen. Doch Vorsicht, liebe Eltern! Animiert eure Kinder nicht dazu, über den gesamten Tag verteilt zu naschen. Lieber einmal richtig als viele Male ein wenig.

Wer sich keine Naschpause gönnt, füttert durchgehend die Bakterien im Mund. Die produzieren bei der Zersetzung des Zuckers Säuren und sorgen dann für den wirklichen Grusel: Karies! Ein zuckerfreier Zahnpflegekaugummi kann die Säureattacke stoppen und die Zähne bei der Remineralisierung unterstützen.

Mit Käse und Milch gegen Saures

Nach dem Bonbon darf es auch ruhig mal ein Käsebrot oder ein Glas Milch sein. Käse- und Milchprodukte enthalten jede Menge Kalzium, das den Knochenaufbau unterstützt und außerdem den Zahnschmelz stärkt. Grünes Gemüse ist ebenfalls reich an Kalzium und damit ein idealer Partner für gestresste Hexenzähne an Halloween.

Zähneputzen nach dem Naschen

Damit sich die Zähne nicht gruseln, brauchen sie Unterstützung von der Zahnbürste. Es reicht jedoch, wenn die Zähne zweimal am Tag gereinigt werden – morgens und abends. Direkt nach dem Verzehr von Bonbons und Lutscher sollte die Bürste lieber Pause haben.

Der Grund: Bei der Zersetzung der Süßigkeiten entstehen Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Wer jetzt mit der Zahnbürste über die Zähne schrubbt, reibt die Zahnhartsubstanz ab. Dann lieber zum Zahnpflegekaugummi greifen, der die Speichelproduktion anregt. Die Spucke führt herausgelöste Mineralien zurück zum Zahn und hilft ihm, sich vom Säureschock zu erholen.

Prophylaxe beugt Schäden vor

Nach der Nascherei sollten Sie mit Ihren Kindern zu uns in die Praxis kommen. Dann schauen wir, ob die süße Gruselei Spuren hinterlassen hat. Am liebsten sind uns schließlich kleine Hexen und Kobolde mit gesunden Kinderzähnen!

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