Dr. med. dent. Jörg Munack, M.Sc. M.Sc.

Dr. med. dent. Jens Becker, M.Sc. M.Sc.

Veneers – Frontzähne in bester Verfassung

Ob abgebrochene Zahnfronten, starke Verfärbungen oder Fehlstellungen – in der sichtbaren Zone fallen ästhetische Beeinträchtigungen an den Zähnen sofort ins Auge. Die wohl eleganteste Lösung eines solchen Problems sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik.

Schon Hollywoodstar Marilyn Monroe ließ bei Dreharbeiten ihre verfärbten und schiefen Frontzähne unter Veneers verschwinden. Heute sind die Verblendschalen aus der ästetischen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken, um störende Beeinträchtigungen an den Zahnfronten einfach abzudecken. Die hauchdünnen Gebilde aus Keramik lassen sich in Form und Farbe den echten Zähnen exakt anpassen, Ihre Lichtdurchlässigkeit verleiht ihnen eine hohe Natürlichkeit.

Mögliche Einsatzgebiete für Veneers sind zum Beispiel ein abgebrochener Zahn oder ungünstige Proportionen wie zu kurz oder zu lang geratene Zähne. Auch bei leichten Zahnfehlstellungen, ausgeprägten Verfärbungen, die sich mit Bleachingmethoden allein nicht beheben lassen, sowie bei Zahnschmelzdefekten bieten sich Verblendschalen an. Schließlich haben sich Veneers auch zu restaurativen Zwecken bewährt, etwa zur Wiederherstellung der Kaufunktion und bei einer Karies zum Schutz und zur Stabilisierung des Zahns.

Früher wurde ein Zahn bei Mängeln häufig überkront, mit dem Nachteil, dass durch Beschleifen relativ viel Zahnsubstanz verloren ging. Für die Befestigung eines Veneers mittels minimalinvasiver Technik ist häufig kaum Substanzabtrag notwendig. Meistens reicht ein geringes Aufrauen der Zahnoberfläche und das Auftragen eines Kunststoffklebers, der mit der Keramik eine stabile Verbindung eingeht. Keramische Verneers sind absolut stabil am Zahn und verfärben sich nicht im Laufe der Zeit. Durch ihre glatte Oberfläche kann sich Plaque schwerer am Zahn anlagern.

Gründe für den Einsatz von Veneers:

  • schiefe Zähne, leichte Zahnfehlstellungen
  • stark verfärbte Zähne
  • unbefriedigende Zahnfarben
  • abgebrochener Zahn
  • Schließen einer Zahnlücke
  • Formkorrekturen (zu schmal, zu kurz)
  • Zahnschmelzdefekte, z. B. durch Säuren

Jedes Veneer ist ein Unikat, das im Dentallabor individuell hergestellt wird. Als Basis dient ein Gebissabdruck, den wir vorab in der Praxis anfertigen. Bis zur Fertigstellung kann zur provisorischen Versorgung ein Kunststoffveneer dienen. Alternativ kann ein Veneer mit Hilfe von Computertechnik (CAD/-CAM-Techniken) sehr viel schneller und absolut präzise mittels einer Schleifeinheit aus einem Keramikblock herausgefräst werden. Bei guter Pflege bietet ein Veneer eine Haltbarkeit von 10 bis 15 Jahren.

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