Dr. med. dent. Jörg Munack, M.Sc. M.Sc.

Dr. med. dent. Jens Becker, M.Sc. M.Sc.

Wir haben was gegen Zahnlücken!

Zugegeben – so eine kleine Zahnlücke im verschmitzt lächelnden Kindermund kann schon sehr positiv wirken! Haben wir es hier mit einer Milchzahnlücke zu tun, die auf natürlichem Weg wieder geschlossen wird, dann ist das auch in Ordnung. Ansonsten gilt: Zahnlücken bitte schließen!

Deshalb schließen wir Zahnlücken dauerhaft!

Wenn bleibende Zähne dauerhaft fehlen, beginnt ein Teufelskreis: Dem Körper signalisiert die Zahnlücke, dass hier nichts mehr passiert. Es beginnt ein langsamer aber stetiger Knochenabbau, der auch andere Regionen des Kiefers beeinflussen kann – mit weiterem Zahnverlust als Folge! Zudem verändert sich die gesamte Muskulatur durch die gestörte Funktion von Ober- und Unterkiefer. Hier kann es zu dauerhaften Verspannungen kommen, die in chronischen Schmerzen von Kopf, Nacken, Rücken und Gelenken enden können. Die fehlenden Zähne schaffen jede Menge Verstecke für Keime und Bakterien und die Risiken für Krankheiten wie Karies oder eine Parodontitis steigen.

Ohne Nachbarn fehlt den Zähnen was!

Zähne sind sehr kontaktfreudig und suchen immer die Nähe zum nächsten Zahn. Nach dem Verlust eines Zahnes dauert es demnach nicht lange und die benachbarten Zähne bewegen sich in die entstandene Zahnlücke hinein. Die Zähne kippen regelrecht um! Dadurch wird die gesamte Knochenstruktur im Kiefer falsch belastet, der Knochen wird mit der Zeit abgebaut und es droht weiterer Zahnausfall. Auch die gegenüberliegenden Zähne reagieren und wachsen in die Zahnlücke hinein, wenn der natürlich Gegendruck von oben oder unten fehlt. Dort wo Zähne gekippt sind, können sich schädliche Bakterien besser einnisten und es bildet sich mehr Zahnbelag – auch Biofilm oder Plaque genannt. An diesen Stellen ist die Mundhygiene meist erschwert, so dass es hier vermehr zu Entzündungen und Karies kommen kann.

Was tun gegen die Zahnlücke?

Für den Verlust einzelner oder mehrere Zähne kann es verschiedene Gründe geben. Unfälle sind kaum zu vermeiden, aber die Risiken für Zahnausfall durch Krankheiten können Patienten und Zahnarztpraxen gemeinsam deutlich reduzieren. Die Parodontitis – die chronische Entzündung des Zahnbettes – ist die häufigste Ursache für Zahnverlust. Mit einer guten häuslichen Mundhygiene und der regelmäßigen Vorsorge in der Praxis kann jeder Patient eine Menge tun!

Unsere Prophylaxe – Profis helfen gerne weiter!

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