Dr. med. dent. Jörg Munack, M.Sc. M.Sc.

Dr. med. dent. Jens Becker, M.Sc. M.Sc.

Digitales Röntgen - Immer im Bilde

Als digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die Aufnahmen computertechnisch erfasst, also digitalisiert, werden. Digitale Röntgenbilder verursachen je nach Anlage weniger Strahlung. Der Patient ist somit einer wesentlich geringeren Dosis als bei konventionellen Verfahren ausgesetzt. Außerdem können Röntgenbilder farbig dargestellt werden, indem den Grauwerten mittels einer Farbpalette verschiedene Farben zugeordnet werden können. Durch die digitale Nachbearbeitung kann ein Röntgenbild (fast) nicht mehr schlecht sein. Diverse Aufnahmeautomatiken sowie die Fernsteuerung machen jedes Bild brauchbar.

Digitales Röntgen hat große Vorteile im Ablauf: Früher musste das Röntgenbild nach der Aufnahme entwickelt werden. Durch die digitale Radiologie stehen die Bilder sofort zur Verfügung – an jedem Bildschirm und zu jeder Zeit. Die Bilder können digital nachbearbeitet werden, man erspart sich dadurch Wiederholungsaufnahmen. Zudem können digitale Röntgenbilder in der Regel nicht verlorengehen. Es werden keine Chemikalien zur Film-Entwicklung benötigt. Ein weiterer Vorteil ist der nur noch minimale Platzbedarf für das Aufbewahren der Röntgenbilder, die 10 Jahre archiviert werden müssen.